Ende 1985 fanden sich acht interessierte Schachfreunde zusammen und beschlossen einen Verein zu gründen. Da Schach der gemeinsame kleinste Nenner war, wurde es folgerichtig unsere Schachgemeinschaft Hiddenhausen.
Diese Gründungsmitglieder waren (in alphabetischer Reihenfolge) :
Jürgen Fleher, Frank Kixmöller, Joachim-Peter Krome, Eckhard Robrook, Hans-Werner Roth, Wolfgang Stork, Frank Sussick und sein Bruder Klaus Sussick.
Zwei der Gründungsmitglieder hatten bereits Erfahrung in einem anderen Schachverein gesammelt.
Der erste offizielle Spielbetrieb innerhalb des Schachbezirks Porta begann für uns erstmalig im September der Spielsaison 1986/87 in der zweiten Kreisklasse.
Unser Spiellokal war damals die “Börse” in Hiddenhausen. Im Januar 1987 bezogen wir schon unser neues Spiellokal, nun die “Südfeldschänke” in Lippinghausen.
Im Februar 1994 dann wieder ein Lokalwechsel : bis heute ist unsere Spielstätte der “Treffpunkt Sundern”.
Die Anzahl unserer Mitglieder wuchs nach 1985 schnell an, schon Ende 1986 waren es 13, 1987 - 21, 1988 - 25, 1989 - 35. Den höchsten Stand verzeichneten wir Ende 1990 mit 44 Mitgliedern, allerdings ging es dann 1991 wieder zurück auf 41 und nach der Auflösung unserer Vereinsjugend-Abteilung bis zum heutigen Tage auf 10 Mitglieder.
Für die Statistiker unter uns sei noch festgehalten, daß wir 1991 ein Durchschnittsalter von (inkl.Jugendliche) ca. 22 Jahren hatten und Anfang 2006 von ca. 41,4 Jahren.
Doch gehen wir doch noch einmal ein paar Jahre zurück. Schon kurz nach unserer Vereinsgründung "erfanden" wir eine neue, immer beliebter werdende Variante des Mannschaftsschachspiels, welches bis heute noch Nachahmer findet : Das Hasenblitzen.
Am bekanntesten dürfte der von uns gestaltete Hasenpokal sein, den wir von 1989 bis 1993 in der Grundschule Hiddenhausen ausführen durften. Dieser Pokal wurde von 8 Mannschaften zu je 9 Spielern (also insgesamt 72 Schachspieler) ausgeführt und das in 4 Disziplinen. Als Einzelspieler jeweils das 5-Min.-Blitzen, 20-Min.-Schnellschach und die 1-stündige Schachpartie. Darüber hinaus das dem Turniernamen gebenden Hasenblitzen.
Hierbei spielen zwei Mannschaften mit jeweils 3 Spielern an sechs hintereinander aufgestellten Brettern gegeneinander. Die Bretter sind farblich abwechselnd aufgebaut, so daß jeder mit den weißen Figuren beginnen kann. Alle spielen an allen Brettern, wobei sie nach Zugabgabe an das nächste Brett weiterrücken. Für beide Mannschaften gilt die gleiche Richtung (also beide Richtung Nord, West etc.).
Pro Brett erhält jede Mannschaft 10 Minuten Bedenkzeit, wobei nach den Blitzregeln gespielt wird. Durch das ständige Weiterziehen an das nächste Brett muß sich jeder Spieler wieder erneut in das Spiel hineindenken, da nach seinem letzten Zug inzwischen wieder 5 Züge gemacht worden sind (3 vom Gegner, 2 von seinem Mitspielern).
Aufgrund der Tatsache, daß unsere Mitgliederzahl geschrumpft ist und alle nun beruflich oder privat stärker zeitlich gebunden sind, ist ein solches Turnier von uns nicht mehr durchführbar. Wir lassen es heute ruhiger angehen, haben aber eine Tradition bis heute gewahrt, die Vatertagswanderung jedes Jahr am Himmelfahrtstag.
Aber nicht nur die sitzende Tätigkeit am Brett beschäftigt uns. Um auch etwas für die Gesundheit zu tun (aber auch zum Spaß), spielen einige von uns fast jeden Montag Hallenfußball. Wenn das Wetter es erlaubt (meistens im Sommer) und ein Platz zur Verfügung steht, dann auch draußen.
Sonst pflegen wir die Geselligkeit, gehen öfters Essen, oder machen einen Vereinsausflug.
Wer Lust hat, uns einmal näher kennen zu lernen, ist jederzeit herzlich willkommen!
